Satzung

der

Löwenfreunde Engertsham e.V.

 

 

§ 1 Name:

Der Name des Vereins lautet "Löwenfreunde Engertsham". Er ist ins Vereinsregister eingetragen.

 

§ 2 Sitz:

Der Verein hat seinen Sitz in Fürstenzell.

 

§ 3 Vereinszweck:

Zweck des Vereins ist es:

1. organisierte Fahrten zu Heim- und Auswärtsspielen des TSV 1860 München durchzuführen;

2. das gesellschaftliche Vereinsleben zu fördern;

3. Kontaktpflege zu anderen Fanclubs und Vereinen zu betreiben.

 

§ 4 Mitgliedschaft:

Grundsätzlich kann jede volljährige (unbescholtene) Person Mitglied im Verein werden, wenn diese die Satzung und die Ziele des Vereins anerkennt, sowie aktiv am Vereinsleben teilnimmt.

 

Minderjährige Personen können nur mit schriftlicher Zustimmung des / der Erziehungsberechtigten Mitglied des Vereins werden.

 

Über die Aufnahme, die schriftlich erfolgen muss, entscheidet die Vorstandschaft mit einfacher Mehrheit. Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags durch die Vorstandschaft ist unanfechtbar.

 

Die Mitgliedschaft wird zunächst unter Vorbehalt auf ein Jahr erteilt (Probezeit).

 

Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht übertragbar. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht anderen Personen überlassen werden.

 

Persönliche Änderungen, die auch den Verein betreffen (Anschriftenänderung, geänderte Bankverbindung usw.) sind der Vorstandschaft umgehend schriftlich mitzuteilen.

 

§ 5 Ende der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft kann ohne Angabe von Gründen schriftlich zum Ende des Geschäftsjahres beendet werden.

 

Die Vorstandschaft kann ein Mitglied mit einer 2/3 Mehrheit aus dem Verein ausschließen, wenn durch das Fehlverhalten des Mitglieds rechtliche Nachteile entstehen können, das Ansehen des Vereins geschädigt wird, oder bei Nichtbestehen der Probezeit.

 

Die Mitgliedschaft endet automatisch:

§ 6 Mitgliedsbeitrag:

Die Mitgliederversammlung beschließt eine Beitragsordnung. Diese regelt die Höhe des Jahresbeitrags und sonstige zu entrichtende Beiträge

 

Die Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Beitrag wird nach dem amtlich festgesetzten Umrechnungskurs von DM auf EURO umgerechnet, wobei Rundungen auf Beträge ohne Nachkommastellen zulässig sind.

 

§ 7 Mitgliederversammlung:

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Die Vorstandschaft hat mindestens einmal jährlich eine solche Versammlung einzuberufen, die im ersten Quartal stattfinden soll.

  2. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftliche Einladung des Vorstands mindestens zwei Wochen vor dem Termin. Mit der Einladung sind die Tagesordnungspunkte bekanntzugeben.

  3. Eine Mitgliederversammlung ist auch dann einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse gebietet, oder wenn 1/5 der Mitglieder eine Einberufung schriftlich und unter Angabe von Gründen verlangen.

  4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

  5. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einfacher Mehrheit gefasst, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt.

  6. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem ersten Vorstand, bei dessen Abwesenheit seinem Vertreter.

§ 8 Aufgaben der Mitgliederversammlung:

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

§ 9 Wahlvoraussetzungen:

  1. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied, dass am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet hat.

  2. Wählbar sind alle Vereinsmitglieder, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben.

  3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienen Mitglieder beschlussfähig.

  4. Bei Wahlen entscheidet, soweit die Satzung nichts anderes vorsieht, die einfache Mehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen sind nicht zu zählen.

  5. Die Wahl der Vorstandschaft wird schriftlich durchgeführt, es sei denn, alle anwesenden Mitglieder sind einstimmig mit der Abstimmung per Handzeichen einverstanden. Das Abstimmungsverfahren ist im Protokoll der Versammlung schriftlich festzuhalten.

§ 10 Beurkundung der Beschlüsse:

Die Beschlüsse der Vorstandschaft und der Mitgliederversammlung sind vom Schriftführer oder dessen Vertreter schriftlich abzufassen, vom ersten Vorstand oder dessen Vertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

 

Die Beschlüsse und Protokolle sind Vereinsintern zu sammeln und nach Neuwahlen an den jeweiligen Schriftführer weiterzugeben.

 

§ 11 Änderung der Satzung:

Zur Änderung der Satzung ist eine 3/4 Mehrheit der Mitgliederversammlung nötig.

 

Änderungen die den Zweck des Vereins (siehe § 3) betreffen, bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder des Vereins.

 

Satzungsänderungen, die vom Registergericht verlangt werden, kann die Vorstandschaft ohne Mitgliederversammlung beschließen.

 

§ 12 Organe des Vereins:

Die Vereinsorgane sind:

§ 13 Der Vorstand:

Die Vorstandschaft besteht aus:

Der Vorstand des Vereins wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder für jeweils 2 Jahre gewählt. Wiederwahlen der jeweiligen Vorstandschaft sind zulässig. Der Vorstand bleibt bis zu seiner satzungsgemäßen Neuwahl im Amt.

 

Das Amt des Vorstands endet mit Ablauf der Amtsperiode oder durch Ausschluss aus dem Verein, durch Amtsenthebung, oder durch Rücktritt aus der Vorstandschaft.

 

Scheidet der 1. Vorstand, 2. Vorstand, Kassier oder Schriftführer vorzeitig aus der Vorstandschaft aus, sind durch die Mitgliederversammlung immer Neuwahlen durchzuführen. Diese Regelung gilt nicht, wenn der Organisator, Beisitzer oder der Mannschaftsführer aus der Vorstandschaft vorzeitig ausscheidet. In diesem Fall kann mit 2/3 Mehrheit der verbleibenden Vorstandschaft ein neues Mitglied nachrücken.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Vorstandschaftsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden in einfacher Mehrheit gefasst.

 

Der Vorstand hat jährlich der Mitgliederversammlung über die Tätigkeiten und Beschlüsse im abgelaufenen Geschäftsjahr Bericht zu erstatten und einen Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr vorzulegen.

 

Der Vorstand hat nach bestem Wissen und Gewissen die Aufgaben und Interessen des Vereins zu vertreten und die dafür erforderlichen Beschlüsse zu fassen.

 

Der Vorstandschaft ist es untersagt, das Vereinskonto zu überziehen.

 

Eine Vorstandschaftssitzung wird nach Bedarf vom ersten Vorstand oder auf Antrag zweier Vorstandsmitglieder einberufen. Die Vorstandschaftssitzung wird durch den Vorstand, bei dessen Verhinderung durch seinen Vertreter geleitet. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des ersten oder zweiten Vorstands.

 

Der erste Vorstand, bei dessen Verhinderung sein Vertreter, kann vor er Einberufung einer Vorstandssitzung, oder anderen wichtigen Entscheidungen einen Vereinsausschuss zur Beratung bestelle und einberufen.

 

Der Kassier, bei dessen Verhinderung der erste Vorstand,  verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Er hat der Mitgliederversammlung am Ende des Geschäftsjahres Bericht über den aktuellen Kassenstand sowie der Einnahmen und Ausgaben im abgelaufenen Jahr zu erstatten. Er nimmt Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang.

 

Der Schriftführer hat über jede Mitgliederversammlung und Vorstandschaftssitzung ein Protokoll aufzunehmen, das vom Schriftführer und vom ersten Vorstand, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorstand zu unterzeichnen ist.

 

Die Tätigkeit im Vorstand des Vereins ist ehrenamtlich. Es werden lediglich Barausgaben vergütet.

 

§ 14 Vertretung des Vereins:

Der Verein wird durch den ersten und zweiten Vorstand gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Jeder hat Einzelvertretungsbefugnis. Im Innenverhältnis gilt, dass der zweite Vorsitzende bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden zur Vertretung in vollem Umfang berechtigt ist.

 

§ 15 Auflösung des Vereins:

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung eine zweiwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen mindestens vier Fünftel der Mitglieder anwesend sein. Zu Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist eine 3/4 Mehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen notwendig.

 

Kommt eine Beschlussfassung nicht zu Stande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Bei der zweiten Mitgliederversammlung ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Darauf ist bei der Einberufung der zweiten Versammlung hinzuweisen.

 

Das Kapitalvermögen des Vereins verfällt im Falle der Auflösung an einen gemeinnützigen Zweck. Dieser Zweck ist bei der Auflösungsversammlung durch die Mitglieder zu bestimmen. Das Sachvermögen wird bei der Mitgliederversammlung versteigert. Der Erlös wird zum Kapitalvermögen gerechnet und geht ebenfalls in den gemeinnützigen Zweck über. Über unbewegliches Vereinsvermögen wird in der Auflösungsversammlung gesondert entscheiden.

 

Vor Aushändigung der Vereinsvermögens an die Anfallsberechtigten (siehe Absatz 3) sind für die Liquidation des Vereinsvermögens die Artikel 47 bis 53 (evtl. Zahlungsansprüche u.a..) laut bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) zu beachten.

 

§ 16 Teilnahme an Fahrten:

An Fahrten zu Heim- und Auswärtsspielen des TSV 1860 München können grundsätzlich alle Mitglieder teilnehmen.

 

Als Einschränkung zur Teilnahme gilt jedoch die Kapazität des Busses.

 

Wollen mehr Mitglieder an einer Fahrt teilnehmen, als Plätze im Bus vorhanden sind, so gilt für die Teilnahme die Reihenfolge der Anmeldung.

 

Mitglieder die sich zu Fahrten anmelden, zu diesen aber nicht erscheinen, wird der volle Fahrpreis durch Abbuchung erhoben.

 

Ein Rechtsanspruch auf Busfahrten zu Heim- und Auswärtsspielen des TSV 1860 München besteht nicht.

 

§ 17 Teilnahme an Veranstaltungen:

Der Verein nimmt nach Absprache mit seinen Mitglieder an Veranstaltungen des Gemeindegeschehens teil

 

Der Verein stellt je nach Interesse der Mitglieder eine Fußballmannschaft, die nach Einladung an Turnieren anderer Vereine und Gruppen teilnimmt.

 

Verantwortlich für die Mannschaft ist der Mannschafsbetreuer, der auch Mitglied im Vorstand ist.

 

§ 18 Geschäftsjahr:

Das Geschäftsjahr beginnt am 06.03. des laufenden Jahres und endet mit Ablauf des 05.03. des Folgejahres.

 

§ 19 Inkrafttreten:

1.) Die Satzung tritt mit Beschluss am  06.03.1999 in Kraft.

2.) Die Änderung des § 13 der Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister am 14.03.2001 in Kraft.

 

 

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